Der Baubeginn der Aufbereitungsanlage, deren Gebäude terrassenförmig am Hang aufstiegen, war im Jahre 1890. Sie wurde in den folgenden Jahrzehnten ergänzt, erneuert und technisch auf dem jeweils neuesten Stand gehalten. In dieser Anlage wurde das unter Tage geförderte Roherz zerkleinert und nach Entfernung des tauben Gesteins zu einem Blei- und Zinkkonzentrat angereichert. (Nähere Angaben über den Produktionsprozess sind auf der Informationstafel der entsprechenden Station des Bergbauwanderwegs zu finden!)

Dieses Konzentrat beförderte man zunächst mit einer Schmalspurbahn und später mit Spezial- lastwagen nach Bestwig und von dort mit der Eisenbahn zu den werkseigenen Verhüttungsanlagen. Das taube Gestein, die so genannten Berge, wurden auf Halde gekippt und fanden teils Verwendung im Straßenbau. Die gesamte Aufbereitungsanlage wurde nach Schließung des Bergwerks am 31. Januar 1974 demontiert; sie hatte zusammen mit den Halden viele Jahrzehnte zum Ortsbild von Ramsbeck gehört.
6 Blick auf den Ortsmittelpunkt und das Haldengelände
Vom Standpunkt aus fällt der Blick auf den Ortsmittelpunkt von Ramsbeck mit der katholischen St. Margaretha Kirche und auf den südwestlichen Abhang des Dörnbergs mit dem durch Baumbewuchs renaturierten Haldengelände der ehemaligen Erzaufbereitungsanlage „Willibald“. Einzelne Stufen im Gelände verweisen aber noch auf die Aufschüttungen mit taubem Gestein.
Bergbauwanderweg Ramsbeck
 Förderverein Sauerländer Besucherbergwerk Bestwig-Ramsbeck e.V.
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