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Förderverein Sauerländer Besucherbergwerk Bestwig-Ramsbeck e.V.
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Förderverein auf "Zeche Nachtigal" in Witten

Die ehemalige „Zeche Nachtigall“ in Witten bezeichnet sich selbst als „Wiege des Ruhrbergbaus“.

 

Diese zu sehen und zu erleben war das Ziel der diesjährigen Jahresfahrt des Fördervereins Sauerländer Besucherbergwerk e,V. Hier, an den Ufern der Ruhr, wurde bereits vor über 300 Jahren Kohle gefördert. Die Flöze traten an der Erdoberfläche aus, und begünstigten somit den Abbau. Auch die ersten Stollen wurden hier in den Berg geschlagen. Zu ihnen gehört der heute noch befahrbare Nachtigallstollen, der an diesem Tag unter fachkundiger Begleitung begangen wurde.

Bei dieser Erkundung stellte sich für die Mitglieder heraus, was den Kohleabbau vom Erzabbau unterscheidet. Dieses Erlebnis war zweifellos der Höhepunkt dieser Fahrt, denn hier erlebten die Besucher sehr anschaulich die Arbeit der Bergleute im Kohlebergbau. Sie sahen das Gezähe des Bergmanns und die eingesetzten Maschinen für Abbau, Personen- und Kohletransport.

Auch die Gründe, die zur Schließung der Zechen führten – trotz großer Vorräte, allerdings in gro0er Tiefe – wurden genannt.

 

Den Abschluss der Besichtigung bildete ein Gang durch die nahegelegene Ziegelei, für deren Standort die Zeche als Kohlelieferant entscheidend war. 

Ein an neuen Erlebnissen reicher Tag fand so seinen Abschluss. Ein besonderer Dank der Besucher ging an Uwe Schneider, der diese Reise großzügig förderte.

 

Das Foto zeigt die Gruppe vor der Einfahrt in den Nachtigallstollen

 

Weitere Bilder hat dankenswwerterweise unser Vereinsmitglied Matthias Dröge aus Eversberg veröffentlicht. Siehe hierzu unter
 
http://www.myphotos4you.de
 

Überdachung des Rauchgaskanals fertiggestellt 

Der Rauchgaskanal ist ein Bauwerk aus der Bergbauvergangenheit des Ortes Ramsbeck. Er stellt als gemauerter Kanal eine Verbindung von der Hüttenanlage an der Valme bis zum Kamin am Bastenberg dar. Von 1870 bis 1907 wurde er genutzt, um bei der Verhüttung entstehende giftige Abgase von der Wohnbebauung wegzuleiten.

Ein Teilstück des Kanals ist über eine Länge von ca. 20 m zweizügig; dieser Streckenabschnitt ruhte ca. 100 Jahre im Erdreich und wurde so auch vor Witterungseinflüssen geschützt.

 

Der Förderverein Sauerländer Besucherbergwerk Bestwig – Ramsbeck e.V. hat im Zuge der Schaffung des Bergbauwanderweges im Jahr 2011 von Hand den zweizügigen Rauchgaskanal freigelegt.  So kann er als bedeutender Teil des Bergbauwanderweges den Besuchern sichtbar und zugänglich gemacht werden.

 

Die Freilegung brachte die Gefährdung des Bauwerkes durch Kälte und Frost mit sich. Deshalb wurde der Beschluss gefasst, eine schützende Überdachung zu errichten, um das wertvolle Relikt auf Dauer zu erhalten.  

 

Die fachkundige Beratung bei Bau der Überdachung erfolgte durch Dipl. Ing. Hubertus Kreis vom Bauamt der Gemeinde Bestwig. Er entwarf auch die Bauzeichnung und erstellte die Statik. Die Zimmerarbeiten wurden von der Fa. Dominik Stratmann geleistet. Wie bei jeder der in den letzten 9 Jahren erfolgten Baumaßnahmen, ist auch hier die Eigenleistung des Vereins hervorzuheben. Hierzu zählt die gesamte Ausschachtung, Hilfen beim Aufbau und die Erstellung der gesamten Zaunanlage.

Hierdurch konnten die Gesamtkosten, die bei ca. 8.500,-- € liegen, erheblich gedrückt werden.

Finanziell wurde dieser Bau durch EU-Mittel aus dem LEADER-Programm gefördert

.

Der Vorstand dankt allen, die bei der Umsetzung dieses Projektes geholfen haben. Der Bergbauwanderweg hat eine weitere Bereicherung gefunden.

 

Siehe zum Rauchgaskanal auch:

http://www.foerderverein-sauerlaender-besucherbergwerk.de/mywebsite_035.htm

 

 

Das fertige Bauwerk
Freigelegter zweizügiger Kanal
Zustand vor der Freilegung
In der Bauphase

Pflegearbeiten am Bergbauwanderweg durchgeführt 

Unser Bergbauwanderweg Ramsbeck ist zwar erst einmal fertiggestellt. Aber er bedarf doch einer regelmäßigen Unterhaltung und Pflege.

Deshalb haben sich die Vorstandsmitrglieder am 03.11.2018 an der "Bleihütte" getroffen. In diesem Bereich, an der "Wasserburg" und an verschiedenen Wegestücken wurden das Laub entfernt, Äste geschnitten, Büsche freigeschnitten etc.

So kann der Winter kommen. Für das kommende Frühjahr sind wir gut vorbereitet.

 

Vorsitzender Alfred Braun bedankte sich herzlich bei den fleißigen Helfern.    

 

 

 

 

Stolpersteine in Ramsbeck am 9. November 

Die Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938, und damit auch eine weitere Steigerung der Leidensgeschichte der Ramsbecker jüdischen Familie Marcus, die schließich im KZ endete, sollte uns eine Verpflichtung sein.