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aktuelle Mitgliederzahl:
                  276
Förderverein Sauerländer Besucherbergwerk Bestwig-Ramsbeck e.V.
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Mitgliederversammlung des Fördervereins am 13.03.2020

 

Der Förderverein Sauerländer Besucherbergwerk Bestwig - Ramsbeck e.V.hat am

Freitag, dem 13.03.2020 im Katholischen Pfarrheim St. Margareta Ramsbeck seine Mitgliederversammlung durchgeführt. 1. Vorsitzender Alfred Braun konnte 26 Gäste begrüßen. In diesem Jahr haben einige Mitgliederauf auf eine lange Anreise verzichtet.

 

Über den Geschäftsbericht und den Kassenbericht erhielten die Besucher einen umfangreichen Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2019. So wurde wiederum das Bergbuaumuseum unterstützt. Personengruppen wurden bei geführten Wanderungen fachlich über den hiesigen Bergbau informiert.

Ausgrabungen haben um am zweizügigen Rauschabzugskanal stattgefunden und sollen in diesem Jahr fortgesetzt werden.

 

Weitere Baumaßnahmen sind für dieses Jahr geplant. So soll ein Anbau an die Pochbude erfolgen, um eine komplette Schulklasse gleichzeitig unterbringen zu können.

Ebenfalls ist vorgesehen, in Nähe des Pochwerkes einen Schuppen zu errichten, in dem eine Setzwäsche (Trennung von erzhaltigem und taubem Gestein) eingerichtet werden kann.

 

Die Mitgliederzahl konnte auf 276 erhöht werden. 

 

Bei den einstimmigen Wahlen wurden 2. Vorsitzender Hans-Georg Diele, Kassierer Heinrich Wysgalla und die Beisitzer Christian Henneke und Stefan Morfeld wiedergewählt. Der bisherige Beisitzer Ludger Kleine ist neuer Schriftführer. Der bisherige Amtsinhaber Paul Gierse übernimmt die Funktion eines Beisitzers. Neuer Kassenprüfer ist Uwe Mertens.

 

Nach Abschluss der Tagesordnung hielt Museumsleiterin Frau Frederica Ihling einen sehr beachteten Vortrag zu den Aktivitäten im Bergbaumuseum und Besucherbergwerk Ramsbeck.

 

Das gemeinsame Bergbmannslied " Glück auf Glück auf, der Steiger kommt" und der anschließende Bergbmannsschnaps rundeten den gelungen Abend ab.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Überaschung am Rauchabzugskanal

 

Schon lange fragte sich der Vorstand des Fördervereins nach der Länge der Zwei-zügigkeit des Rauabzugskanals. Er bildet die unterirdische Verbindung zwischen der ehemaligen Bleihütte und dem Rauchgaskamin am Bastenberg.Der Anfang ist bekannt. Er ist eine Station des Bergbauwanderweges und durch eine Überdachung vor Nässe geschützt.

Der vor Jahren erfolgte Bau eines zweiten Wirtschaftsweges im Kanalbereich führte hier zu einer teilweisen Zerstörung.

Bei einer weiteren Ausgrabung wurde einer der Züge recht schnell gefunden. Nun wurde bei einer neuen Grabung auch der zweite entdeckt. Erkannt wurde er an den Ablagerungen, die eindeutig Bleispuren zeigen. Bei einer Höhe von 50 cm und einer Breiten von 30 cm hat er jedoch einen wesentlich kleineren Querschnitt als der bisher freigelegte Teil.

So gilt auch hier wieder: Eine gelöste Frage bringt neue Fragen mit sich. So bleibt es im Gebiet der Ramsbecker Altbergbaus weiterhin spannend.

 

 

 

 

 

Sanierung der Stützmauern im Bereich der Alten Bleihütte

 

Die Firma Feldhaus aus Schmallenberg saniert zur Zeit die Stützmauer im Bereich der Alten Bleihütte in Ramsbeck. In der 1853/54 erbauten Hüttenanlage kamen bis 1907 13 Hochöfen zum Einsatz In den Öfen wurde aus dem gerösteten Erz das „Werkblei“ gewonnen, das aus Blei und Silber besteht (pro Tag und Ofen 100 Zentner Werkblei.

 

Die gesamte Stützmauer ist ein Bodendenkmal. Deshalb waren umfangreiche Abstimmungen mit dem Grundeigentümer, dem Landesdenkmalamt und der Gemeinde als Untere Denkmalbehörde erforderlich.

 

Die beschädigten Stellen der Stützmauer werden nach Ausbau der Steine neu aufgebaut und dann durch Materialeinbau im hinteren Bereich zusätzlich gefestigt. Weiterhin kommen Sicherungsnägel zum Einsatz.

Zum Abschluss wird der gesamte Mauerbereich mit nichtrostendem Drahtgeflecht überzogen, um ein Herunterfallen auch einzelner Steine zu verhindern. Dieses soll insbesondere dem Schutz der Besucher im Bereich der Alten Bleihütte dienen.  

Es wird zum jetzigen Zeitpunkt von einer Gesamtdauer der Baumaßnahme von 6 Wochen, also Ende Juli, gerechnet.

 

Um Anschluss kann der Förderverein dann damit beginnen, einen Anbau an die die Pochbude zu errichten. Dadurch kann eine größere Anzahl von Personen als bisher, insbesondere Schülerinnen und Schüler, gleichzeitig im Gebäude über die Arbeit der Pochjungen als Kinderarbeit informiert werden.

Weiterhin soll dann neben dem Pochwerk (südlich) ein Schuppen gebaut werden. Darin wird eine Setzwäsche eingerichtet. Hierdurch kann zukünftig die Trennung von erzhaltigem und nicht erzhaltigem klein gemahlenen Gestein dargestellt werden.

 

Wir gehen davon aus, dass wir diese beiden neuen Projekte im Herbst dieses Jahres abschließen und nutzen können. Hierdurch wird unser Bergbauwanderweg weiter aufgewertet."